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Löschfahrzeug an der Wand

JUGENDFEUERWEHR Projekt bringt Riesen Graffiti an die Schule

uf einem elf mal acht Meter großen Graffiti auf einer Wand der Aartalschule in Niederweidbach wirbt die Feuerwehr um Nachwuchs. Dies ist das Ergebnis eines Wettbewerbs der Hessischen Jugendfeuerwehren und der Nachhaltigkeitsstrategie der Hessischen Landesregierung im Projekt "Mit Blaulicht in die Zukunft."

Auf dem Außengelände der Aartalschule in unmittelbarer Nähe des Graffitis fand im Rahmen der offiziellen Übergabe eine kleine Feierstunde statt. Der Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach, Dennis Pfeifer, begrüße neben Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Niederweidbach auch Schüler der ersten und zweiten Klasse der Aartalschule sowie den hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Stephan Aurand, Bürgermeister Ralph Venohr, Kreisbrandinspektor Rupert Heege und Schulleiterin Tina Jung.

Denis Pfeifer berichtete, dass die besten zehn Projektideen mit je 2000 Euro für die Umsetzung prämiert worden. Mitmachen konnten alle Jugendfeuerwehren in Hessen, betonte Pfeifer, wobei im Oktober 2013 die zehn Gewinner des Wettbewerbes von einer Jury ausgewählt worden seien. Mit einem Auftaktworkshop in der Staatskanzlei sei dann im Dezember des vergangenen Jahres die Umsetzungsphase der Projekte gestartet. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Niederweidbach hätten gleich mehrere gute Ideen eingereicht.

Immer weniger Nachwuchs für die Löschtruppe 

Darunter waren das Aufstellen von Mülleimern an Wanderwegen, eine gemischte Feuerwehr-Sommerferienfreizeit für Jugendfeuerwehrmitglieder und Nichtmitglieder, des Umbau des alten Anhängers für die Öffentlichkeitsarbeit, die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung sowie die Idee des Graffitis an der Aartalschule. Die Ferienfreizeit sowie die anderen Projekte konnten leider nicht umgesetzt werden. 

Ziele des Projektes "Graffiti" sei es, die Grundschüler für die Arbeit der Jugend- und Kinderfeuerwehr zu begeistern und als Mitglieder zu gewinnen. Durch den Zuwachs in den Gruppen sollten die Mitgliederzahlen der Feuerwehr in Zeiten des demografischen Wandels stabilisiert werden, denn die Bevölkerung im ländlichen Raum könne in der Zukunft den Brandschutz nur durch eine starke und aktive Gemeinschaft sicher stellen. 

Die finanziellen Mittel, die für die Realisierung des Projektes notwendig waren, hatten die Jugendlichen aus dem Preisgeld sowie aus Geldern der Jugendsammelwoche selbst erbracht. 

Schulleiterin Tina Jung bedankte sich dafür, dass dieses tolle Projekt an der Schule verwirklicht wurde. An der ehemals grauen Wand werde jetzt das tolle Graffiti auf die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit hinweisen. Brandschutzerziehung solle in Zukunft in das Unterrichtsprogramm aufgenommen werden. Bürgermeister Ralph Venohr sprach die Wichtigkeit der Jugendarbeit in den Feuerwehren an.

Kreissozialdezernent Stephan Aurand (SPD) lobte das Graffiti als ein tolles Kunstwerk, für das die Jugendfeuerwehr zu Recht einen Preis bei der Aktion gewonnen habe. Musikalische begleitete der Schulchor der Aartalschule unter der Leitung von Christina Schmidl die Feierstunde.

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